Ausbau der Beverbrucher Straße gefordert

Die Landesstraße L871 (Beverbrucher Straße / Großenkneter Straße) ist vielen Garrelern besonders durch die vielen Unebenheiten und die zu geringe Fahrbahnbreite bekannt. Besonders der Begegnungsverkehr sorgt immer wieder für Probleme und Unfälle.

Die CDU Garrel hat nun den zuständigen Minister des Landes Niedersachsen, Bernd Althusmann, zu einem Besuch vor Ort eingeladen um gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Höffmann, MdL Karl-Heinz Bley und Klaus Haberland (Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen) die Problematik zu besprechen.

CDU fordert langfristige Lösung

In den Augen der Lokalpolitiker aus Garrel ist die L871 ein großer Unfallschwerpunkt, den es dringend zu beseitigen gilt und dieses soll, nach Vorstellung der CDU Garrel und der Gemeinde Garrel am sinnvollsten durch eine Verbreiterung der Fahrbahn geschehen.

Minister Althusmann schlug bei dem Termin zunächst eine Fahrbahnglättung vor, doch das geht den Vertretern der Gemeinde Garrel und der Garreler CDU (Fraktionsvorsitzender Stefan Meyer und Gemeindeverbandsvorsitzender Christoph Penning) nicht weit genug.

„Es geht uns primär um die Verkehrssicherheit!“, betonte MdL Karl-Heinz Bley und drängte auf eine Ausbaulösung 2+1 oder falls dieses nicht realisierbar ist, eine entsprechende Fahrbahnverbreiterung. Bauamtsleiter Ewald Bley stimmte dem zu, denn eine aktuelle Breite von 6,20 Meter ist für das Verkehrsaufkommen nicht ausreichend, was durch entsprechende Schäden an den Bäumen und den Fahrbahnrändern deutlich hervorgeht.

Althusmann zu Kompromiss bereit

Die Argumente und Beharrlichkeit der Garreler zeigten bei Minister Althusmann Wirkung, so dass dieser einen Kompromiss vorschlug. Dieser beinhaltet, die Prüfung der Eigentumsverhältnisse für die Verbreiterung und die Naturschutzprüfung durch die Gemeinde. Liegen diese Daten vor, steht er, Minister Althusmann, für Gespräche über das Planfeststellungsverfahren kurzfristig zur Verfügung.

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