Erneut Geflügelpest in einem Betrieb in Garrel nachgewiesen

Nach einem weiteren Fall von Geflügelpest müssen weitere 11.000 Puten gekeult werden.

Wie der Landkreis Cloppenburg mitteilt, ist das hochpathogene Influenza-Virus H5N8 in einem weiteren Betrieb in der Gemeinde Garrel nachgewiesen worden.

“Der Betrieb befindet sich innerhalb der bisherigen Restriktionsgebiete, so dass keine weiteren Sperr- und Beobachtungsbezirke erforderlich sind.” erläutert Kreissprecher Frank Beumker.

Ausbruch in bislang sieben Betrieben

Der Bestand des Betrieb in der Gemeinde Garrel mit 11.000 Puten wird heute (Mittwoch, 30. Dezember 2020) tierschutzgerecht getötet und beseitigt, so die Kreisverwaltung. Somit sind insgesamt im Kreisgebiet bisher sieben Ausbruchsbetriebe mit insgesamt rund 76.600 Puten betroffen. Im festgesetzten Sperrbezirk werden 60 Putenbetriebe engmaschig alle zwei Tage untersucht.

Wiedereinstallungsverbot in fünf Städten und Gemeinden.

Das vom Landkreis Cloppenburg zur Eindämmung der Geflügelgrippe angeordnete Wiedereinstallungsverbot für Puten gilt für die Gemeinden Emstek, Bösel und Garrel sowie die Städte Cloppenburg und Friesoythe.

Die Geflügelbestände in diesem Bereich dürfen frühestens 30 Tage nach einer Entfernung des Geflügels aus dem jeweiligen Bestand wiederbelegt werden. Die Ställe müssen also leer bleiben. Sollte das jeweilige Gebäude bereits leer stehen, dürfen erst 30 Tage nach Inkrafttreten der Allgemeinverfügung wieder Tiere aufgestallt werden.

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