DLRG Garrel blickt auf ungewöhnliches Jahr zurück

In diesem Jahr lud die DLRG Ortsgruppe Garrel zu einer etwas anderen Jahreshauptversammlung ein. Am Montag, dem 8. Februar traf sich der Vorstand mit allen Interessierten im Rahmen eines Online-Meetings, um gemeinsam auf das vergangene Jahr zu schauen.

Nach der Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe, Simon Sander, gab es zudem noch ein Grußwort des ersten Vorsitzenden des Bezirks, Michael Lüken. Er beteuerte was für ein schwieriges letztes Jahr es für alle Ortsgruppen war, in welchem viele schwierige Entscheidungen getroffen werden mussten. Zudem sprach er allen Mitgliedern aber auch Mut zu, weiterhin mit der Situation zu Recht zu kommen.

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Anschließend begann die Technische Leitung Manuela Wessel mit dem Bericht über die Erfolge bei den vergangenen Bezirksmeisterschaften in Lohne. Viele Treppchenplätze, sowohl in den Einzel- als auch in den Mannschaftswettkämpfen, ließen auf gute Chancen für die eigentlich im Frühjahr stattfindenden Landesmeisterschaften hoffen. Leider waren die Bezirksmeisterschaften das letzte Ereignis in 2020 um sich mit anderen Schwimmern und Schwimmerinnen zu messen.

Gravierende Auswirkungen durch Schließung der Schwimmhalle

Ab März wurde aufgrund der Corona-Bestimmunen der Schwimmhallenbetrieb eingestellt, was garvierende Auswirkungen auf die Schwimmausbildung hatte, so der technische Leiter David Ferneding. Bei den jüngsten Schwimmern und Schwimmerinnen, den Wasserratten, musste das Schwimmtraining gänzlich ausfallen. Nur innerhalb weniger Monate, von Juni bis Mitte September, konnten die Mitglieder ab 10 Jahren unter Berücksichtigung von Hygieneregeln ihr Training im Hallenbad Garrel wieder aufnehmen. Zudem konnten Rettungsschwimmkurse stattfinden, bei denen insgesamt sieben Teilnehmer das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen (DRSA) in Bronze erfolgreich abschließen konnten. Weiterhin vermerkt die Ortsgruppe 14 erfolgreiche Absolventen des DRSA in Silber und sogar einen des DRSA in Gold. Die Teilnahmen an den Erste Hilfe Kursen haben sich sogar erhöht zum vorangegangen Jahr. Hier kann die Ortsgruppe 38 Teilnehmer vermerken.

2843 Wachstunden an der Thülsfelder Talsperre

Im weiteren Verlauf berichtete David Ferneding noch vom im Sommer stattgefundenen Wasserrettungsdienst an der Thülsfelder Talsperre. Hier wurden trotz der Umstände insgesamt 2843 Wachstunden von 46 Wachgängern geleistet. Somit sind die Zahlen fast deckungsgleich mit denen des vorangegangenen Jahres.
Zuletzt wurden die Mitglieder über den Stand des Neubaus der Wachstation sowie der Sanitären Anlagen an der Thülsfelder Talsperre informiert. Seit Dezember 2019 ist die Ortsgruppe mit dem „Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre“ (ZVETT) darüber im Gespräch und hofft auf einen baldigen Beginn des Baus.

Online Ersatz für das Zeltlager

Auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit sei die Ortgruppe nicht untätig gewesen, so Alina Hellmann, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Ein wesentlich größeres Augenmerk wurde im letzten Jahr auf die Arbeit im Social Media Bereich gelegt. So hat es sich die AG OEKA (Arbeitsgemeinschaft Öffentlichkeitsarbeit) zur Aufgabe gemacht einen Ersatz für das ausgefallene Zeltlager vorzubereiten. Jeder, der wollte, konnte sich ein Stück Zeltlager zu sich nach Hause holen. Weiterhin wurden Roll-Up Plakate entworfen, um bei Veranstaltungen mehr Transparenz zu schaffen über die einzelnen Aufgabenbereiche der DLRG: Wasserrettungsdienst, Ausbildung, Wettkampf und Jugendarbeit.

Die erste Jugendvorsitzende Louisa Schnieders berichtete von der erfolgreich stattgefundenen Online-Jugendversammlung im Oktober und gab einen kleinen Ausblick auf geplante Aktivitäten in 2021.

Einbruch in der Mitgliederentwicklung

Der 1.Vorsitzende berichtete auf der Generalverammlung auch über den Corona-Bedingten Einbruch in der Mitgliederentwicklung. In der Mitgliederverwaltung sei die Ortsgruppe auf ein neues System umgestiegen und zusätzlich blieben die Neuanmeldungen in diesem Jahr aufgrund der momentanen Situation so gut wie aus. Dennoch strebt der Vorstand die Anschaffung eines neuen Transportmittels an, da das bisherige Fahrzeug seine besten Tage hinter sich hat.

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